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Geld folgt der Idee – und die Idee steckt im Markenkern

Autorenbild: alexanderspieth
alexanderspieth
vor 5 Stunden
1 Min. Lesezeit
„Frei ist eine Handlung nur, wenn sie aus dem Impuls der Liebe zur Handlung hervorgeht.“Rudolf Steiner, GA 71b, München, 1. Mai 1918

Soziale Organisationen können meist sehr genau erklären, wofür Geld gebraucht wird: für ein Gebäude, zusätzliche Angebote, neue Stellen oder notwendige Investitionen.

Für die Großspendenarbeit reicht das allein jedoch selten.

Ein Bedarf erklärt, warum Geld gebraucht wird. Eine Idee erklärt, warum jemand sich beteiligen möchte.


Genau hier kommt der Markenkern ins Spiel. Er zeigt, wofür eine Organisation im Innersten steht: welches Menschenbild sie trägt, welche Veränderung sie ermöglichen möchte und was ihre besondere Art gesellschaftlicher Verantwortung im Kern ausmacht.

Erst wenn dieser Kern mit einem konkreten Vorhaben verbunden wird, entsteht Bedeutung.

Ein Schulbau ist dann nicht nur ein Bauprojekt, sondern Ausdruck einer bestimmten Vorstellung von Bildung. Ein Wohnprojekt nicht nur zusätzlicher Raum, sondern eine Antwort auf die Frage, wie selbstbestimmtes Leben möglich werden kann.

Für größere Vorhaben lohnt es sich deshalb, drei Fragen zu klären:

  • Was soll sich konkret verändern?

  • Welche größere Idee wird darin sichtbar?

  • Warum könnte diese Idee auch für andere Menschen Bedeutung haben?

Wer darauf klare Antworten findet, verändert automatisch auch seine Kommunikation.

Dann geht es nicht mehr nur um die Frage:

„Können Sie uns unterstützen?“

Sondern um:

„Ist das eine Idee, an deren Verwirklichung Sie mitwirken möchten?“


Tragfähige Großspendenarbeit beginnt deshalb nicht beim Geld.

Sie beginnt bei der Klarheit über die eigene Idee.


Bevor Sie über Finanzierung sprechen, klären Sie die Idee dahinter. Denn dort beginnt die eigentliche Großspendenarbeit.

 
 
 

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